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Eine Comic(al)-Choir-Opera für extravaganten Männerchor frei nach Christopher Marlowe

 

Musik/Text/Konzept: externer Link in neuem Fenster folgtAlexander Strauch
Inszenierung/Konzept: externer Link in neuem Fenster folgtMartina Veh
Ausstattung: Nikolaus Maier
Video: Gerhard Huber, Wolfgang Scherer, Nikolaus Maier
Ensemble: Philhomoniker, Schwuler Chor München
Klavier: Frank Selzle
Darsteller: externer Link in neuem Fenster folgtKS Christopher Robson

 

Premiere war am 7./8./9. März 2015 in der Blackbox des Münchner Gasteiges mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt München

 

Seit fünfundzwanzig Jahren zeigen die Philhomoniker im In- und Ausland Musik-Shows und inszenierte Revuen. Ihr letzter großer Erfolg war „Julius Cäsar – Kopflos in Ägypten“ (2012 auf dem Fringe Festival in Edinburgh mit 4 Sternen von der Presse ausgezeichnet als „ brilliantly humorous and most of all fun“).

 

Nun bringen die Philhomoniker eine neue Musik-Theater-Produktion auf die Bühne: „Edward II“ von Christopher Marlowe um 1590 verfasst, diente dem musikalischen Leiter der Philhomoniker – Alexander Strauch – als Libretto-Vorlage und als Inspiration für seine komplette Neukomposition.

 

Edward, der englische Kronprinz, übernimmt als Edward II – nach dem Tode seines Vaters Edward I 1307 – die Regentschaft in England. Gleich beim nächsten Aufstand der Schotten handelt er zögerlich und verliert diesen Teil seines Reiches. Von nun an gilt er als schwacher König. Sein Umfeld irritiert er nicht nur dadurch, dass er offen mit einem Mann zusammen lebt – Piers Gaveston.


Edward II stattet diesen obendrein mit weitreichenden Vollmachten aus, so dass Gaveston zeitweise gar die Regierungsgeschäfte führt. Den noblen Herren des Parlaments missfällt das natürlich – Gaveston bezahlt letztendlich mit seinem Leben. Edward findet schnell Trost bei Ersatz-Gespielen Hugh le Despenser - nicht minder Geld- und Machthungrig. Trotz seiner „Extravaganzen“ zeugt Edward II. mit seiner schönen Gemahlin Isabelle de France vier Kinder; darunter natürlich auch den künftigen Edward III. Isabelle, jetzt auch als 'the she-wolf of France' bekannt, findet ihrerseits Trost bei dem Edelmann Roger Mortimer. Mit dessen Hilfe bringt sie Geld, Verbündete und eine Armee auf, um Edward II. den Garaus zu machen. Ihr Sohn Edward III. wird als Regent einge setzt. Fünfzig Jahre lang wird er England regieren – und Schottland auch. Sein Vater? Edward II. findet ein grausames Ende durch Pfählung mit einem glühenden Eisenstab.

 

Die Inszenierung übernahm, wie schon in anderen Stücken zuvor, Martina Veh. Sie schuf eine spezielle Bühnenästhetik , die eine neuartige Form der „Comic - Oper für Chor“ ausmacht: eine Comic strip-hafte Umsetzung eines klassischen Stoffes mit den einfachen Mitteln eines am Körper getragenen Kostümbildes, das gleichzeitig sowohl Bühnenbild als auch – durch höchst variablen Einsatz – Kostümbild ist. Nikolaus Maier macht diesen neuen Ansatz mit seiner Ausstattung möglich.

 

Aus diesen Elementen entsteht die philhomonische Version: Edward II. will lieber die Königin von England werden, als ein streitbarer, kämpferischer Krieger. Sein Jugendfreund Piers Gaveston, ein junger, VERDAMMT gut aussehender französischer Klein - Adeliger, hat Edward Flausen in den Kopf gesetzt und macht sich geldgierig und geltungssüchtig an ihn heran.

 

Edwards Vater, der König von England, findet gar keinen Gefallen an der Veranlagung des Thronfolgers. Er deportiert kurzer Hand den Stein des Anstoßes zurück nach Frankreich. Seinem Sohn legt er nahe, die Energien in ein fruchtbareres Betätigungsfeld zu stecken: Isabella, Tochter des Königs von Frankreich, seine künftige Gattin. Wie das Schicksal so spielt, erkrankt Edward I. plötzlich und stirbt.

 

Edward II. ist nun König und holt umgehend seinen french toy boy an den englischen Hof zurück. Dies macht die ehrgeizigen Edelmänner und Adeligen – besonders den königlichen Schatzmeister Bischof Langton – überaus ungehalten: Das letzte was sie am Hof brauchen ist dieser Gaveston, dieser gierige, kleine Frosch-Schenkel-Fresser-Wichtigtuer, der ihren Machenschaften nur in die Quere kommt. Doch Edward ist entschlossen! Isabella auch! Verärgert nimmt sie sich einen Liebhaber: Roger Mortimer und rekrutiert eine Armee. Oh je - Ein großes, herzloses Kartenspiel. Glücklich, wer den Joker hat.


Wir präsentieren die ersten 30 Minuten des Programms beim europäischen schwul-lesbischen Chorfestival Various Voices am 15. Juni 2014 in Dublin...






Bilder von Martin Rothfelder vom Proben-Wochenende 23.-25. Januar 2015 zur Vorbereitung auf das Programm "Edward II."








Seite aktualisiert am 12.12.2015, 23:04.

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